20 große Laubbäume von der Heinz-Wieker-Stiftung

Mit 20 Laubbäumen im gesamten Wert von gut 7.000 € hat die Heinz Wieker Stiftung aus Hockensberg/Dötlingen unser Vorhaben der nachhaltigen landschaftlichen sowie ökologischen Aufwertung der Golfanlage gefördert.

Mit einer Stiftung unterstützt Heinz Wieker Vorhaben in Natur- und Landschaftsschutz. Der rüstige 88-jährige Unternehmer mit Firmenzentrale seines Unternehmens RDG-Gebäudeservices in Delmenhorst hat sich, gemeinsam mit seiner Frau Erika-Janna das Ziel gesetzt, Bäume vor allem an Straße und Wegen zu spenden. Im Bereich Wildeshausen und Dötlingen konnten bereits mehrere Hundert Bäume gepflanzt werden. Und auch weiter weg, in Oldenburg sowie in Ostfriesland und jetzt auch in Achim, ist die für derartige Zwecke gegründete Stiftung tätig geworden. „Ich möchte etwas für die Natur tun“ begründet der erfolgreiche Unternehmer seine gezielte Förderung.

Im April 2015 hatte Golf & Natur Koordinator, Hans-Dieter Pöhls, der Stiftung unseren Förderantrag zur Verschönerung der Streuobstwiese sowie der weiteren Pflanzung von Bäumen auf der Golfanlage vorgelegt. Heiner Kathmann als engagierter Leiter der Heinz Wieker Stiftung, Druckereiunternehmer sowie aktiver Seniorengolfer im Golfclub Wildeshausen begründete die Zusage mit den Worten „Die Stiftung ist von Ihrem Vorhaben sehr beeindruckt“.

Wir freuen uns sehr über die Förderzusage und sagen Heinz Wieker sowie Heinz Kathmann recht herzlichen Dank.

Wofür sind nun die 20 Bäume vorgesehen?

6 kugelförmige Sumpfeichen zu einem Stückpreis von etwa 550 Euro, mit einem Stammumfang von 18 bis 20 cm und einer Höhe von gut über 4 Meter wurden bereits in der zweiten Dezember Woche am vorderen Rand der Clubterrasse in den Boden gesetzt. Wir berichteten darüber.

2 Ahorn Bäume werden in Kürze an herausragender Stelle auf dem 18-Loch Platz gepflanzt und uns Golfer mit gutem Wachstum sowie interessanter Laubfärbung im Herbst erfreuen.

12 prächtige Hainbuchen mit einer Höhe von vier ein halb Metern stehen bereits seit einer Woche entlang der beiden Parkplätze sowie auf der linken Seite des Weges zum Übungsgelände.

Bei einer vorausgegangenen Beurteilung der Gesundheit der beiden im vorderen Parkplatzbereich stehenden Kastanien durch einen Baumfachmann stellte dieser gravierende Probleme fest. So ist der an der Wegbiegung stehende Baum von dem Bakterium Pseudomas syringae stark befallen. Es lässt einfach gesagt die Kastanien bluten. Folgende Symptome wurden an der kranken Kastanie festgestellt: einzelne, blutende Stellen am Hauptstamm, dunkle Flecken, häufig hellbraun unterlegt, nässende Ausflüsse am Stamm, teilweise mit Bakterienschleim, lange und klaffende Stammrisse bis in den Kronenbereich. Der Baum hat somit keine Überlebenschance.

Der Pflanzenschutzdienst des Landes NRW spricht von einer nicht zu heilenden Krankheit, die innerhalb einer Vegetationsperiode dem Baum sämtliche Lebenskraft raubt und letztlich zum Absterben führt. Herkunft und Ausbreitungswege sind bislang unbekannt.

Die zweite Kastanie in der Mitte leidet unter mangelnder Standfestigkeit. Die beiden Hauptstämme trennen sich kurz oberhalb des Bodens und sind nicht miteinander verwachsen. Bei einem heftigen Sturm droht einer der beiden hohen Stämme auszureißen und Menschen sowie parkende Autos in Mitleidenschaft zu ziehen.

Von beiden Kastanien geht somit eine nicht zu kalkulierende Umsturzgefahr aus. Der Club könnte somit seiner Verkehrssicherungspflicht nicht mehr nachkommen. Da ich nun ein großer Freund von Kastanienbäumen bin, damit viel Kindheitserinnerungen verbinde und jeden Herbst eine Kastanie in meiner Hosentasche habe, fiel die Entscheidung zur Rodung sehr, sehr schwer. Aber es musste sein.

In die verbliebenen beiden Lücken wurden kurzerhand jeweils zwei 4 Meter hohe Hainbuchen gepflanzt, sodass der Verlust der beiden Kastanie nicht mehr so schmerzvoll ausfällt.

Die von der Stiftung geförderten Laubbäume tragen zur weiteren Aufwertung des Landschaftsbildes bei und erfreuen uns Golfer. Auch betreiben wir mit dieser Aufforstung Klimaschutz. Die Vermehrung der Waldflächen ist die derzeit einzige verfügbare Möglichkeit, mit biologischen Mitteln CO2aus der Atmosphäre zu binden.

*******Ein ganzes Leben reicht nicht aus, das Wesen der Bäume zu ergründen. Macht euch mit Bäumen vertraut, mit ihrer Natur, ihrem Wachstum, ihrer Bewegung. Begreift sie als lebendige Wesen mit Kümmernissen und Sehnsüchten, die den unseren nicht einmal so unähnlich sind.John F. Carlson (bekannter amerikanischer Landschaftsmaler)Koordinator Golf & Natur, Hans-Dieter Pöhls, 15.12.2015

 

Anlieferung von der Baumschule Schachtschneider
Kugelsumpfeichen
Krone
Sumpfeichen mit Wurzelballenverankerung
dunkle Stellen am Hauptstamm
lange klaffende Stammrisse
Kastanie mangelnde Standfestigkeit
mangelnde Standfestigkeit
gefällte Kastanie hinterlässt Lücke
Firma JDB übernahm die Pflanzung
ballierte Hainbuche
Ersatz für gefällte Kastanie
2 Hainbuchen als Ersatz für Kastanie
frisch gepflanzte Hainbuchen
Hainbuchen entlang Weg zur Range